Das Sommerkonzert im Weihergarten von Schott Music (hier: 2017) © Institut français Mainz
24. August 2018
19:00 Uhr
23.00 € / 18.00 € (ermäßigt)

Sommerkonzert im Weihergarten: Hindemith-Quartett zusammen mit Lena Haselmann

Schott Music International, Weihergarten 5, 55116 Mainz
24. August 2018
19:00 Uhr
23.00 € / 18.00 € (ermäßigt)

 - AUSVERKAUFT -

Das traditionelle Sommerkonzert des Institut français Mainz und seines Fördervereins stellt ohne Zweifel ein Highlight im Mainzer Kulturkalender dar. Im mediteran angehauchten Innenhof von Schott Music, dem stimmungsvollen Weihergarten, begeistern jedes Jahr im Spätsommer ausgewählte Konzerte das Publikum.

Nach dem großen Erfolg des Duo aus Querflöte (Renate Kehr) und Piano (Uwe Zeutzheim) in 2017, wenden wir uns dieses Jahr erneut "klassischen" Tönen zu. Gemeinsam mit unserem Förderverein laden wir Sie am Freitag, 24. August zu einem Konzert mit prominenter Besetzung ein.

Das Institut Français Mainz und sein Förderverein laden herzlich im Rahmen des alljährlichen Sommerkonzerts zu einem ganz besonderen musikalischen Ausflug und einer einzigartigen kulturellen Erfahrung ein: Im Garten des Schott Verlags erwartet die Besucher ein mediterranes Ambiente, das an große Musikfestivals in Aix-en-Provence, La Roque d’Anthéron, Montpellier und vielen weiteren Städten Südfrankreichs erinnert. Die Veranstaltung ist Teil der Initiative Rendezvous im Garten, bei der Gärten und Parks in ganz Deutschland durch die französische Lebensart beseelt werden.

Anlässlich des 100-jährigen Gedenkens an Claude Debussy wird das Hindemith-Quartett den großen Zauberer der Klänge und Farben ehren. Die Kompositionen von Claude Debussy, der im ständigen Austausch mit Dichtern, Malern und Denkern seiner Zeit stand, reihen sich in den Impressionismus und die Symbolik des 20. Jahrhunderts ein. Seine Inspiration fand er vor allem in der exotischen Natur, und atemberaubenden Meereslandschaften, für die es daher keinen besseren Ort der Inszenierung als den  Garten des SCHOTT-Verlages geben könnte.

Im Umfeld des SCHOTT-Verlags scheint es außerdem angebracht zu sein, einen facettenreichen, zeitgenössischen Komponisten ins Rampenlicht zu rücken und der Öffentlichkeit einen Ausnahmekünstler unserer Zeit vorzustellen:
Johannes Martin Kränzle, der als Bariton hinlänglich bekannt ist, verfügt nicht nur über Talente eines herausragenden Darstellers - man denke beispielweise an seine Interpretation der Wagner-Figuren Alberich und Beckmesser, Bergs, Wozzeck, die ihn auf die größten internationalen Bühnen brachten - , sondern er ist auch ein Meister in der Darbietung von Liedern sowie von thematischen Programmen. So wurde sein letztes Programm « Ewige Rätsel, Juden– und Christentum im Lied » im Hessischen Staatstheater Wiesbaden aufgeführt. Das Sommerfest jedoch wird eine ungeahnte, kaum bekannte Seite des vielseitigen Künstlers präsentieren: Die von Johannes Martin Kränzle vertonte „Lieder um Liebe“ von Bertold Brecht werden von Lena Haselmann und dem Hindemith-Quartett dargeboten. Der zeitgenössische Komponist, berühmte Opern- und Konzertsänger und Pädagoge wird persönlich anwesend sein und in einem Künstlergespräch über sein Werk und seine Arbeit im Anschluss an das Konzert sprechen.

Im 2008 gegründeten Hindemith-Quartett haben sich vier Streicher zusammengetan, die mehrheitlich an führenden Positionen im Frankfurter Opern- und Museumsorchester tätig sind: Ingo de Haas (Violine), Joachim Ulbrich (Violine), Thomas Rössel (Viola) und Daniel Robert Graf (Violoncello). Der Name Hindemith zeugt von der engen Verbundenheit der vier Musiker zu dem Namenspatron, der nicht nur in Frankfurt lebte und arbeitete, sondern auch in selbigem Frankfurter Museumsorchester als Konzertmeister und Dirigent wirkte. So hat sich das Quartett neben der Erarbeitung des gängigen Repertoires unter anderem zur Aufgabe gemacht, das Schaffen Hindemiths über Frankfurts Grenzen hinaus einem breiteren Publikum näher zu bringen.

Die deutsch-norwegische Mezzosopranistin Lena Haselmann ist auf internationalen Bühnen zu Hause: Engagements führten sie u.a. an das Teatro alla Scala in Mailand, an die Staatsoper Berlin, die Oper Göteborg, das Teatro Comunale Bologna, zum Kunstfest Weimar, zu den New Opera Days Ostrava, Tschechien oder zu den Schwetzinger Festspielen. Die Interpretation von Werken aus dem skandinavischen Raum sowie zeitgenössischer Werke hat sich zu einem Schwerpunkt in ihrem Repertoire entwickelt. Lena Haselmann war an zahlreichen Uraufführungen beteiligt, und auch als Lied- und Konzertsängerin ist sie im In- und Ausland gefragt. CD-Produktionen sind u.a. "Rastlose Lieder" mit Werken norwegischer Komponistinnen sowie „Durchlöcherte Tradition“, die sich mit verfemter Kammermusik des 20. Jahrhunderts auseinandersetzt.

Für das Sommerkonzert des Institut français präsentieren die Streicher und die Sängerin ein eigens erstelltes Programm mit klassischen sowie zeitgenössischen Werken:

Joseph Haydn - Quartett G-Dur für zwei Violinen, Viola und Violoncello op.33,5; Hob. III: 41

Johannes Martin Kränzle - Lieder um Liebe für mittlere Stimme und Streichquartett. Liebesgedichte von Bertold Brecht

Claude Debussy - Streichquartett in g-Moll (op.10)

 

Beginn: 19.00 Uhr | Einlass/Abendkasse: 18.00 Uhr

Eintritt: 23 € / 18 € erm.

Konzert AUSVERKAUFT! Restkarten können eventuell an der Abendkasse erworben werden.

 

Das Sommerkonzert wird ausgerichtet und ermöglicht vom Förderverein des Institut français Mainz, in Kooperation mit Schott Music International sowie mit freundlicher Unterstützung von mainzplus Citymarketing.

         

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